Lake Baringo


Unsere letzte Nacht in den Bergen verbringen wir bei einer Ranger Station im Katimok forest. Ein unglaublich schöner Platz mit vielen Affen, die uns von den Bäumen aus beobachten.

Unsere Tourenbeschreibung sagt uns, dass ein langer und steiler Abstieg bevorsteht und wir genießen noch einmal die großartige Aussicht auf unser heutiges Etappenziel, den Lake Baringo. Im Schritttempo und teils schiebend quälen wir uns die schlechten Straßen (die eher an Geröllhalden erinnern als an Wege) hinunter. Jetzt müssten wir bald da sein… falsch gedacht! Die Route schlängelt sich in einem weiten Bogen über ein langes Tal, gespickt mit kurzen aber knackigen Anstiegen, bergab. Noch dazu kommt diese unglaubliche Hitze… Die Luft steht bei 40°C und mehr, es ist staubtrocken, die Flüsse und Bäche in ausgetrocknet, sogar die Ziegen und Schafe suchen ein wenig Schatten unter den kargen Sträuchern. Und trotzdem leben hier Menschen, in kleinen runden Lehmhütten, bedeckt mit Stroh. Immer wieder hört man aus dem Gebüsch Kinder „MUZUNGO!!“ rufen, dann laufen sie schnell zu Straße und winken uns zu.

Endlich sind wir am Lake Baringo und wir haben uns nach 8 Tagen Radfahren endlich einen Pausetag verdient. In der Tamarind Lodge finden wir ein leistbares Zimmer, außerdem soll hier das Essen besonders gut sein 😊

Für den nähsten Tag organisieren wir eine Bootsfahrt auf dem See. Rechtzeitig zum Sonnenaufgang fahren wir los und können Nilpferde und Krokodile beobachten. Wir fahren zur Insel in der Mitte des Sees und locken die Seeadler mit zwei Fischen an. Mahlzeit 😉